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Wie lange ist Sushi haltbar?

Heute erfährst du alles zur Haltbarkeit von Sushi.

Während des Studiums habe ich in einer Sushi Bar gearbeitet. 

Dort habe ich am Feierabend meistens etwas vom übrig gebliebenen Sushi mit nach Hause genommen.

Daher weiß ich genau, wie lange Sushi haltbar ist und wie sich die verschieden Sushi Arten hinsichtlich der Haltbarkeit unterscheiden.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Sushi am Besten aufbewahrst! Damit es möglichst lange frisch bleibt und du das Sushi am nächsten Tag noch essen kannst.

Los geht’s!

Sushi Box mit Lachs Nigiri und Summer Roll Maki und Essstäbchen

Inhalt


Sushi bewahrt man stets gekühlt im Kühlschrank auf. Roher Fisch ist schnell verderblich und anfällig für Bakterien. Im Kühlschrank ist Sushi mit rohem Fisch einen Tag haltbar. Sushi mit Gemüse ist bis zu 3 Tage haltbar. Sushi Reis lagert man höchstens 3-4 Stunden im Kühlschrank. Mit zunehmender Zeit verliert das Sushi an Geschmack und Qualität.

Haltbarkeit von Supermarkt Sushi

Bei Sushi aus dem Supermarkt ist immer ein Haltbarkeitsdatum angegeben. Daran kannst du dich orientieren. Umso länger das Sushi haltbar ist, umso frischer ist es.

Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatum solltest du das Sushi unbedingt kontrollieren und ggf. entsorgen.

Alle Sushi Varianten büßen mit der Zeit an Geschmack und somit Qualität ein.

Der Hauptgrund liegt darin, dass der Sushi Reis seine Feuchtigkeit verliert und hart wird. Zudem reißen die Algenblätter relativ schnell ein.

Wie lange hält sich vegetarisches Sushi?

Vegetarisches Sushi mit Gemüse kann ebenfalls bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dasselbe gilt für veganes Sushi. Dazu zählen zum Beispiel Kappa Maki (mit Gurke) oder Takuan Maki (mit eingelegtem Rettich).

Avocado Maki solltest du rasch verzehren, da die Avocado sehr schnell braun wird.

Wie lange ist Sushi Reis haltbar?

Sushi Reis kann nach der Herstellung für 3-4 Stunden bei Zimmertemperatur gelagert werden. Lagere ihn nicht im Kühlschrank. Danach sollte er allerdings zum Rollen verwendet werden, da er sonst zu fest wird.

Der zur Herstellung des Sushi Reis verwendete Reisessig ist nach Anbruch fast unbegrenzt haltbar. 

Wie du Sushi Reis herstellen kannst, zeige ich Dir in diesem Artikel.

Wie bewahrt man Sushi am besten auf?

Sushi wickelt man fest in Frischhaltefolie ein. Anschließend packt man sie in einen luftdichten Behälter und legt sie in den Kühlschrank. Die Lagertemperatur sollte um die 5ºC betragen.

Beim Wickeln darf sich kein überschüssiges Wasser auf den Rollen befinden. Dieses könnte das Bakterienwachstum fördern.

Dasselbe gilt natürlich für die Aufbewahrung von Sashimi.

Falls Du kein geeignetes Material hast, kannst du natürlich auch die Plastikbox verwenden, in der das Sushi verkauft wird.

Fünf Lachs Nigiri liegen auf einem braunen Holzteller

Wie friert man Sushi ein?

Zum Einfrieren packt man das Sushi in einen luftdichten Behälter. Dann ist es für bis zu 3 Monate haltbar.

Allerdings eignet sich Sushi nicht unbedingt zum Einfrieren. Der Sushi Reis und die Nori-Meeresalge werden feucht. Zudem kann das Sushi kann nach dem Auftauen unappetitlich aussehen.

Zum Auftauen stelle das Behältnis einfach vom Gefrierschrank in den Kühlschrank. Dies dauert einige Stunden. Daher empfiehlt sich, dass Sushi über Nacht auftauen zu lassen.

Lasse das gefrorene Sushi nicht bei Zimmertemperatur schmelzen. Dies erhöht das Risiko der Kontamination und des Bakterienwachstums.

Sobald das Sushi aufgetaut ist, kannst Du es essen.

Tiefgefrorenes Sushi ist grundsätzlich sicher. Für den Notfall stellt es eine gute Alternative dar.

Falls du selbstgemachtes Sushi einfriersttrenne die Zutaten voneinander.

Schneide den Fisch vor dem Einfrieren nicht klein. Dadurch behält er nach dem Auftauen besser seine Konsistenz.

Der Sushi Reis sollte noch dampfend heiß sein, wenn du ihn in den Gefrierschrank legst. Damit behält er später seine Klebrigkeit.

Die Nori-Meeresalge kann in wieder verschließbaren Plastikbeuteln eingefroren werden.

Nach dem Auftauen kannst du aus den einzelnen Zutaten frische Sushi Rollen herstellen.

Kleiner Exkurs: Fisch in Sushi-Qualität friert man nach dem Fang für mindestens einen Tag bei Minus 20 grad ein. Damit tötet man Parasiten und der Fisch eignet sich zum Rohverzehr.

Wie kann ich feststellen, ob das Sushi noch gut ist?

Bevor du Sushi von gestern oder älter verzehrst, solltest du es einer Prüfung unterziehen. Das ist vor allem wichtig, wenn du nicht weißt, unter welchen Umständen das Sushi hergestellt wurde. Dies trifft besonders für Sushi aus dem Supermarkt zu.

Ein Geruchstest ist dabei stets ein guter Anfang.

Falls das Sushi fischig riecht, solltest du es auf jeden Fall entsorgen.

Danach empfiehlt sich ein optischer Test.

Hat sich das Aussehen des Sushi deutlich verändert, schmeiße es ebenfalls lieber weg. Achte dabei vor allem auf die Farbe des Fisches.

Mehr zum Thema Sushi & Gesundheit erfährst du in diesem Artikel.

Fazit

Die Haltbarkeit hängt von der Sushi Sorte ab.

Dabei ist entscheidend, ob du das Sushi selber gemacht oder im Supermarkt gekauft hast. 24 Stunden sind ein guter Richtwert zur Orientierung.

Falls du Sushi selber machst und es länger lagern möchtest, empfehle ich dir auf rohen Fisch zu verzichten. Dann eignen sich eher Varianten mit gekochtem Fisch oder Gemüse. Diese können länger (3 Tage) aufbewahrt werden.

Wichtig ist, das Sushi immer schnellstmöglich im Kühlschrank gelagert wird. Dadurch können sich keine unerwünschten Bakterien vermehren. Du solltest immer auf eine angemessene Lebensmittelhygiene achten.

Vor dem Verzehr des Sushi ist grundsätzlich der Geruch und das Aussehen zu prüfen. Falls du dir unsicher sein solltest, gehe lieber auf Nummer sicher und entsorge das Sushi.

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