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Die 4 Besten Sushi Dokumentationen

Bist du auf der Suche nach coolen Sushi Dokumentationen?

Da ich zur Zeit ein Amazon Prime Testabo habe, schaue ich zur Zeit recht viele Dokus. Das Wetter trägt natürlich auch seinen Anteil dazu bei.

Dabei habe ich mich gefragt, was es eigentlich für Sushi Filme gibt. Schließlich bin ich ein absoluter Sushi-Fan und beschäftige mich viel mit dem Thema.

Sushi besitzt für mich eine ganz besondere Ästhetik. Bereits die Zubereitung von Sushi ist eine Kunst für sich.

Meiner Meinung nach eignet es sich daher auch hervorragend für visuelle Inhalte.

In diesem Beitrag bekommst du meine Liste der besten Sushi Dokus. Dabei gebe ich Dir stets ein kurzes Feedback zu der einzelnen Doku, ohne natürlich zu viel zu verraten.

Den Trailer bei YouTube habe ich direkt für Dich verlinkt. Bei Prime Japan habe ich nur einen auf japanisch gefunden. Also nicht wundern.

Ich habe mit einer deutlich größeren Auswahl an Sushi Dokumentationen gerechnet. Sobald ich etwas neue entdecke, aktualisiere ich die Liste direkt.

Prime Japan

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Prime Japan ist eine Amazon Produktion aus dem Jahr 2017. Insgesamt besteht die Serie aus 12 Folgen in 4K Qualität. Jede Folge ist 60 Minuten lang.

Dabei wird eine Vielzahl an japanischen Themen behandelt. Dazu zählen zum Beispiel japanisches Design, japanischer Tee und japanische Schwerter.

Den Auftakt der Staffel macht dabei Sushi.

Wir begleiten dabei den Amerikaner Jonathan Sherr auf seiner Sushi Entdeckungsreise. Er ist mit japanischen Traditionen sehr vertraut. So hat Sherr bereits in japanischen Filmen mitgespielt.

Der Hauptdarsteller reist durch Japan. Dabei probiert er unterschiedliche Sushi Varianten in verschiedenen Städten.

In der Dokumentation spricht Sherr von seinen Sushi Erlebnissen via Voice-over. Den Rest der Zeit spricht die Japanerin Takako Tokiwa.

Das Sushi wird aufregend inszeniert. Die Schnitte der Doku sind sehr modern. Die klassische Musik im Hintergrund untermauert zudem den künstlerischen Ansatz.

Die Dokumentation hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem die künstlerische Note und die tollen Bilder sind hervorragend.

Mit dem Protagonisten bin ich leider nicht so ganz warm geworden. Er wirkt sehr professionell und teilweise etwas verkrampft. Dadurch kommt das ganze ein wenig spießig rüber.

Persönlich glaube ich, dass sich am Hauptdarsteller die Geister scheiden werden und jeder seine eigene Meinung zu ihm haben wird.

Sushi Liebhaber sollten sich die Folge definitiv ansehen. Zudem kann ich die gesamte Serie allen Japan Fans nur wärmstens an Herz legen.

Die Doku ist auf Englisch bzw. Japanisch, hat aber deutsche Untertitel.

Regie: Hiromi Kusaka Länge: 60 min Erscheinungsjahr: 2017

Sushi – The Global Catch

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Der Dokumentarfilm von 2012 behandelt den Fischfang, die Vermarktung und den Verzehr von Sushi.

Der Sushi Film beginnt auf dem weltweit größten Fischmarkt Tsukiji in Tokio. Dem Zuschauer wird ein guter Eindruck der Fisch-Wall-Street vermittelt. Schnell wird deutlich, dass die weltweite Nachfrage das Angebot an Fisch deutlich übersteigt.

Im Mittelpunkt dieser Sushi Dokumentation steht die Überfischung der Weltmeere. Dabei wird vor allem auf den rasanten Rückgang der Bestände an Blauflossenthun eingegangen.

Der Blauflossenthun steht an der Spitze der Nahrungskette. Im Film wird er als Porsche der Meere bezeichnet, da er so schnell, so teuer und so schwer wie ein Porsche ist.

Sein Aussterben könnte dramatische Folgen für das Gleichgewicht der Ozeane haben.

Die Doku ist zwar schon etwas älter, trotzdem hat sich an der Thematik nicht wirklich etwas geändert.

Ich bin von dieser Sushi Doku sehr positiv überrascht.

Sie ist ein Statement für bewussten Sushi Konsum.

Besonders gut gefällt mir, dass verschiedene Marktteilnehmer vorgestellt werden. Ob Sushi-Meister, Fischer oder der Besitzer einer alternativen Sushi-Bar in San Francisco, sie alle kommen zu Wort.

Der Fischfang und -konsum wird kritisch hinterfragt und Probleme deutlich benannt. Für meinen Geschmack sind die Lösungsansätze allerdings etwas zu kurz geraten.

Wir als Verbraucher können durch bewusste Konsumentscheidungen unseren Teil zur Veränderung beitragen. Nur ob das ausreicht, möchte ich mal dahingestellt lassen.

Wer gerne Sushi isst, sollte sich Sushi – The Global Catch unbedingt ansehen. Ein Film, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Mich persönlich hat der Film darin bestätigt keinen Thunfisch mehr zu essen.

Regie: Mark Hall; Länge: 1 h 14 min; Erscheinungsjahr: 2012

Jiro und das beste Sushi der Welt

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Ist wahrscheinlich der bekannteste Sushi Film. Doch ist er auch der Beste?

Im Mittelpunkt des Films steht Jiro.

Er ist Sushi Meister im gehobenen Alter. Genau genommen ist er bereits 85 Jahre.

Seine Sushi gilt als bestes der Welt. Seit 1999 besitzt seine Sushi Bar drei Michelin-Sterne. Obwohl besaß.

Laut einem Bericht des Sterns, nimmt Jiro keine Reservierungen mehr der Öffentlichkeit entgegen. Dies allerdings eine der Voraussetzung der Michelin Richtlinien.

Für einen Platz sollte man also Stammkunde sein oder geziehe Beziehungen haben. Ein gut gefülltes Portemonnaie kann ebenfalls nicht schaden. Ein Menü von Jiro kostet umgerechnet ca. 333 Euro.

Die Sushi-Bar liegt übrigens in einer U-Bahn Station in Tokio. Sie hat nur 10 Sitzplätze. Zu den bekanntesten Gästen zum Beispiel der ehemalige US-Präsident Barack Obama.

Kommen wir aber nun wieder zum Film.

Für mich ist Jiro und das beste Sushi der Welt ein wahres Meisterwerk.

Ein Film der weit über das Sushi zubereiten hinaus geht.

Dabei wird das Handwerk des Sushi machen künstlerisch in Szene gesetzt.

Der Film handelt aber auch von zwischenmenschlichen Beziehungen.

So sind Jiros Söhne ebenfalls Sushi Meister. Einer von ihnen arbeitet mit Jiro zusammen. Der andere betreibt seine eigene Sushi Bar.

Jiro ist Perfektionist und hat eine sehr hohe Disziplin. In der Doku lässt er uns an seinen Lebensweisheiten teilhaben.

Fazit: Unbedingt ansehen!

Regie: David Gelb Länge: 1h 22 min; Erscheinungsjahr: 2011

Sushi – Ein Reisball erobert die Welt

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Mit dem obigen Link kannst Du direkt die gesamte Doku bei YouTube sehen. Leider ist die Bildqualität aufgrund des Alters nicht so gut.

Anders als es der Name vermuten lässt, handelt die Dokumentation nur wenig von Sushi.

Das Hauptthema ist die Überfischung der Ozeane. Die steigende Beliebtheit von Sushi ist dabei eine der Ursachen für den hohen Bedarf an Fisch.

An der Doku gefällt mir gut, dass sie nicht nur von Japan und dem Thunfisch berichtet.

Sie versucht einen umfassenden Bericht Stand 2010 abzugeben.

So werden zum Beispiel die Probleme der Fischer im Senegal aufgezeigt. Ebenso wird ein Blick auf Lachs Zuchtfarmen in Chile geworfen.

Die Doku ist informativ und lässt sich gut gucken. Wer sich für die Umwelt und nachhaltige Lebensweisen interessiert, sollte sie sich ruhig mal anschauen.

Regie: Jean-Pierre Canet, Jean-Marie Michel, Damien Vercaemer; Länge: 45 min; Erscheinungsjahr: 2010

Welche Sushi Dokumentation gefällt dir am besten? Hast Du Empfehlungen für neue Sushi Filme?

Bis bald,

Marc

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